Rezension: „Die sieben Schwestern“ – Lucinda Riley
Maia lebt
als einzige von sechs Schwestern noch auf dem luxuriösen Anwesen ihres Adoptivvaters
am Genfer See in der Schweiz. Ihre jüngeren Schwestern Ally, CeCe, Star, Tiggy
und Elektra (die auch alle adoptiert sind) haben sich bereits in der ganzen
Welt zerstreut und führen dort ihr Leben. Doch eine Schreckensnachricht bringt
die sechs Schwestern schnell wieder zusammen. Ihr geliebter Vater Pa Salt ist
gestorben. Er hat all seinen Töchtern eine Nachricht hinterlassen – und so
kommt es, dass Maia plötzlich den Schlüssel zu ihrer Herkunft in den Händen
hält. Anscheinend wurde sie in Rio de Janeiro geboren. Kurzerhand fliegt Maia
nach Rio, um ihre bisher unbekannte Vorgeschichte zu ergründen. Dabei stößt sie
auf die Spuren von Izabela Bonifacio, die in den 1920er Jahren gelebt hat – und
auf eine tragische Liebesgeschichte.
Liebe kennt
keine Entfernung;
Sie kennt
keinen Kontinent;
Ihr Blick
gilt den Sternen.
Mit „Die
sieben Schwestern“ habe ich nun mein erstes Buch von Lucinda Riley gelesen. Was
soll ich sagen… ich bin verzaubert! Die Autorin besitzt eine wundervolle
Sprache, die dazu führt, dass der Leser tief in das Geschehen eintauchen kann.
Die Geschichte
spielt an mehreren Schauplätzen: am Genfer See, in Rio de Janeiro und in Paris.
Außerdem wechselt die Zeit von 2007, der Gegenwart immer mal wieder in die
1920er Jahre – in die Vergangenheit. Dort lernen wir die junge und schöne Frau
Izabela Bonifacio kennen, welche sich als Maias Urgroßmutter entpuppt. Sie
erfährt, dass Izabela eine wunderschöne, aber tragische Liebesbeziehung geführt
hat. Darüber hinaus erfährt der Leser einiges über die Entstehung des Cristo,
dem Wahrzeichen von Rio de Janeiro.
Dadurch,
dass von Maias Familiengeheimnis immer nur ein Stückchen offenbart wird, bleibt
die Handlung konstant spannend und man fiebert gebannt mit, was als nächstes
geschieht.
Dieses Buch
kann man so richtig genießen. Es ist geheimnisvoll und berührend, wunderschön
und traurig, bezaubernd und erschütternd. Und das Beste: Es ist der Auftakt
einer siebenteiligen Reihe. Jeder Teil ist einer anderen Schwester gewidmet,
wobei hier im ersten Band gesagt wird, dass es nur sechs Schwestern gibt – und nicht
sieben. Das macht das Ganze noch spannender, wie ich finde.
Ich vergebe
5 von 5 Punkten.