Gemeinsam lesen

Hallo allerseits,
und herzlich Willkommen zum gemeinsamen Lesen.


Die Fragen:
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Das Schicksal der Brüder" von Katharina Schuster. Da es ein eBook ist, kann ich die Seitenzahl nicht nennen, aber ich habe bisher 15% gelesen.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Sarah kam als letzte am Tatort an. Simon lief ihr entgegen."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Nunja, ich bin leider noch nicht so weit fortgeschritten, dass ich schon viel dazu sagen könnte. Soweit wie ich den Charakter Sarah - die Hauptfigur und Hauptkommissarin - bisher kennenlernen konnte, kann ich jedoch sagen, dass sie mir bisher sehr sympathisch ist.
Die Kurzbeschreibung lautet: Sarah Lehnberg und Constantin Brenner ermitteln in einem Mordfall, der die Kommissarin persönlich betrifft. Die längst verdrängte Vergangenheit konfrontiert sie mit ihrer Geschichte und dem Schicksal der Brüder. Auf der Suche nach dem Tatmotiv und den Zusammenhängen ermitteln die Kommissare in einem zunächst undurchschaubarem wie todsicherem System krimineller Energie. 
 
4. Diesen Freitag ist Halloween! Lest ihr zur Einstimmung gruselige Bücher? Wie steht ihr überhaupt zu dem Genre Horror? Habt ihr einen guten Tipp oder lasst ihr lieber die Finger davon?
Mit Halloween hatte ich noch nie was zu tun, daher mache ich die Wahl meiner Lektüre nicht davon abhängig. Generell lese ich aber schon gerne spannende Krimis und gruselige Thriller, die man in gewisser Weise eventuell dem Genre Horror zuordnen könnte. Wenn ich etwas besonders spannendes lesen möchte, greife ich sehr gerne zu den Büchern von Sebastian Fitzek.
 
Was lest ihr gerade? Lest ihr Bücher aus dem Genre Horror?
 

Montagsfrage: Habt ihr euch schonmal den Namen einer Romanfigur geliehen?

Hallo zusammen und einen guten Start in die Woche wünsche ich euch!

Heute beantworte ich wieder die Montagsfrage, die wie immer Nina von Libromanie stellt.


Die Frage lautet:
Habt ihr euch schonmal den Namen einer Romanfigur geliehen, z.B. um euer Haustier oder vielleicht sogar euer eigenes Kind nach ihr zu benennen?

Meine Antwort:
Ich habe gerade lange überlegt, aber nein, ich glaube das war bisher noch nicht der Fall. Allerdings schwärme ich für die Namen Ida und Madita aus Astrid Lindgrens Kinderbüchern und könnte es mir sehr gut vorstellen, diese an meine zukünftigen Kinder zu vergeben. Vor allem Ida, mein momentaner unangefochtener Favorit!

Geplapper + saturday sentence

Hallo zusammen!

Wochenende! Gestern trudelte ein Gutschein von einer bestimmten Buchhandlung, bei der ich eine Kundenkarte besitze, bei mir ein, da ich bald Geburtstag habe und man dann wohl einen 5-Euro-Gutschein bekommt. Aber was musste ich dann feststellen? "Ausgeschlossen sind preisgebundene Bücher und Zeitschriften sowie rabattierte Produkte." Man kann den Gutschein also nur für Spiele, Deko, DVDs und so weiter einlösen, aber nicht für Bücher, obwohl es sich nunmal um eine Buchhandlung handelt. :D Aber hey, macht ja nichts, die 5€ hätten mich wohl auch nicht gerettet. 

Das nur als kleine Anekdote nebenbei, aber jetzt gehts weiter mit dem saturday sentence!
Gefunden hab ichs bei Janine, und die hats wiederum von Lesefee.

So gehts: 
1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein "saturday sentence" lautet.


Mein saturday sentence lautet:
"Die zogen mich einfach magisch an, es war nicht das erste und sicher nicht das letzte Mal, dass ich einem von ihnen verfiel."

(aus "Linksverkehr" von Ute Gliwa)

Was ist euer Saturday Sentence?



 

Rezension: Die Lebenden und die Toten

Hallo zusammen!

Nachdem ich am Dienstag beim Gemeinsamen Lesen schon einen kleinen Einblick in das Buch gegeben habe, folgt heute die Rezension zu "Die Lebenden und die Toten" von Nele Neuhaus.

Rezension "Die Lebenden und die Toten" - Nele Neuhaus

Darum geht es:
Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will gerade in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben? Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet – und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur.

Das finde ich gut:
Das Buch ist Band 7 von Nele Neuhaus Taunus-Krimi-Reihe, aber zweifellos auch ohne das Vorwissen der anderen Bücher lesbar, da vergangene Geschehnisse und Beziehungen so erklärt werden, dass sich neue Leser und Leserinnen ohne Probleme in den Roman einfinden können.
Da ich die anderen sechs Bände bereits gelesen hatte und sie sehr gern mochte, habe ich mich auf Band 7 sehr gefreut, da mir die Kommissare Pia Kirchhoff und Olive von Bodenstein sehr sympathisch sind und man auch immer viel aus ihrem Privatleben erfährt.  Aber auch die neu eingeführten Charaktere sind authentisch, da sie gut charakterisiert wurden und man so einen guten Eindruck von ihnen bekommt.
Meiner Meinung nach ist der Krimi von der ersten bis zur letzten Seite spannend erzählt, sodass ich ihn innerhalb von wenigen Tagen durchgelesen hatte. Was ich an Nele Neuhaus Taunus-Krimis besonders mag, sind die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Handlung erzählt wird. Dies macht das Lesen sehr kurzweilig und abwechslungsreich und zudem erfährt man viel mehr über die verschiedenen Figuren als wenn alles durchweg aus der Sicht einer einzigen Person erzählt wäre.

Das finde ich nicht so gut:
Ich habe so gut wie nichts zu meckern!
Wie immer in den Taunus-Krimis kamen auch hier sehr viele verschiedene Personen vor und wenn man das Buch über einen längeren Zeitraum hinweg liest, kann es sein, dass man vielleicht irgendwann nicht mehr weiß, wer nun diese oder jene Person war, aber da hatte ich nun keine Probleme mit. 
Was noch erwähnenswert sein könnte ist das Thema der Organspende, das im Roman sehr kritisch dargestellt wird. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Rezensenten vermuten, dass manche Menschen nach der Lektüre dieses Romans ihren Organspendeausweis vernichten werden. Dies kann ich jedoch nicht bestätigen, da ich davon ausgehe, dass alle Menschen, die einen Organspendeausweis besitzen, sich vorher gut genug darüber informiert haben und sich nicht von einem fiktiven Roman dazu leiten lassen werden, diesen zu entfernen.

Bewertung:
5 von 5 Punkten!