Willkommen bei den Cookes, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern.
Fern ist
Rosemarys engste Gefährtin, ihre zweite Hälfte. Doch plötzlich verschwindet
Fern – ein Ereignis, das alles verändert. Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt
Rosemary nun deren Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was Fern nie
konnte.
„Für mich
war Fern der Anfang der Welt.“
Zuerst muss
ich sagen, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe, da ich schon ein paar
Meinungen dazu gelesen hatte, welche ausschließlich positiv waren. Auch das
Cover finde ich wunderschön und der Titel ist auch sehr einprägsam! Ich habe
dann angefangen zu lesen und ich muss sagen, dass mir der Einstieg nicht leicht
gefallen ist. Irgendwie hatte ich Probleme, richtig in der Geschichte zu
versinken. Dies hat sich leider während des ganzen Buches nicht geändert.
Manche Passagen fand ich zwar sehr interessant oder unterhaltsam, aber es kamen
auch immer wieder Stellen, die mir nicht so gut gefallen haben.
Die Handlung
an sich finde ich unheimlich spannend und interessant. Ich mag
Familiengeschichten und ich mag auch gerne so etwas Außergewöhnliches, wie es
hier der Fall ist. Doch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wurde,
konnte mich nicht überzeugen. Den Wechsel zwischen Rückblenden und Gegenwart
mochte ich jedoch gerne.
„Hattest du
als Kind auch diesen Moment, in dem dir plötzlich klar wurde, dass deine
Familie verrückt ist?“
Insgesamt
denke ich, dass es sich hier um eine besondere Geschichte handelt, die
wahrscheinlich vielen gefallen wird. Meinen Geschmack hat sie letztendlich
nicht getroffen.



