Mein Monat: März 2017

Hallo zusammen!

Im März habe ich sporadisch wieder angefangen zu bloggen. Daher kommt nun auch noch mein (Lese-)Monatsrückblick.



Folgende Bücher habe ich gelesen:


Mein absolutes Highlight war Im Schatten das Licht von Jojo Moyes. Ein wirklich wunderbares Buch, das ich mit 5 Sternen bewertet habe und das ich nur weiterempfehlen kann.

Das Buch Die Wahrheit meines Vaters hat mir - obwohl Jodi Picoult eine meiner Lieblingsautoren ist - leider gar nicht gut gefallen, sodass ich es nur mit zwei Sternen bewertet habe. Das war wohl mein Flop in diesem Monat.

Das dritte Buch, Und jetzt lass uns tanzen, war eine ganz nette Lektüre für zwischendurch. :)

Insgesamt:
3 Bücher
1344 Seiten
43 Seiten pro Tag

Sonstiges
Außerdem habe ich mir überlegt, eine neue Rubrik für meine Monatsrückblicke einzuführen. Ich möchte nicht nur auf meine gelesenen Bücher eingehen, sondern auch noch auf andere Dinge, die mich den Monat über begleitet haben (Lieder, Fernsehsendungen, bestimmte Aktivitäten usw.).

... viel gesehen: Prison Break
... viel angehört: das neue Album von SDP (Die bunte Seite der Macht)
... erlebt: mein erstes Escape Game
... geliebt: das tolle, frühlingshafte Wetter

Das wars für diesen Monat. :)

Welches Buch war euer Highlight im März?

Rezension: „Im Schatten das Licht“ – Jojo Moyes


Inhaltsbeschreibung:
Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.

Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.
Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt ...

Das sagt die Autorin…
„Eine Geschichte von Flucht und Hoffnung und Liebe und komplizierten zwischenmenschlichen Beziehungen“

Meine Meinung:
Als bekennender Fan von Jojo Moyes war natürlich sofort klar, dass ich ihr neuestes Werk „Im Schatten das Licht“ unbedingt auch lesen muss. Wenn ich nicht gewusst hätte, wer das Buch geschrieben hat, hätte ich das Buch vermutlich gar nicht gelesen, da mich das Thema Pferde absolut null interessiert. Und obwohl das Thema Pferde in dem Buch tatsächlich eine gewisse Rolle spielt, hat mir das Buch trotzdem wunderbar gefallen! Ich bin wirklich froh, es gelesen zu haben.

Im Grunde gibt es zu Beginn zwei verschiedene Handlungsstränge: Auf der einen Seite gibt es Sarah, die täglich von ihrem Großvater Henri auf ihrem Pferd Boo trainiert wird. Auf der anderen Seite steht das Paar Natasha und Mac, deren Ehe jedoch gescheitert ist und die momentan noch getrennt leben.
Durch einen Zufall werden diese beiden Handlungsstränge zusammengeführt und die Geschichte nimmt seinen Lauf. Es gibt viele Höhen und Tiefen mit einigen Wendepunkten auf den insgesamt 576 Seiten.

Auch die Gefühle kommen hier nicht zu kurz: von Wut über Trauer, Angst, Scham, Zweifel bis hin zu Glück und Liebe ist alles dabei. Diese Emotionen werden meiner Meinung nach sehr gut beschrieben, sodass ich als Leser diese Gefühle sehr gut nachempfinden konnte. Ich muss sagen, dass mich die Geschichte enorm gepackt hat, sodass ich wirklich immer längere Passagen am Stück gelesen habe, ohne dass ich eine Pause machen wollte.

Zu den Charakteren kann man sagen, dass sie sich im Laufe der Handlung stetig weiterentwickeln, da die Ereignisse sie natürlich stark prägen. Die Figuren sind facettenreich beschrieben, sodass man sie plastisch und lebhaft vor dem eigenen Auge sehen kann. Ich konnte sie mir gut vorstellen und auch ihr Denken und Handeln war für mich einleuchtend.

Insgesamt handelt es sich bei „Im Schatten das Licht“ wieder mal um einen wunderschönen Roman von Jojo Moyes. Ich freue mich schon jetzt auf ihr nächstes Werk, da mir bisher fast alle ihre Bücher ausgesprochen gut gefallen haben.

Hier geht es zum Buch. 

Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

Rezension: „Und jetzt lass uns tanzen“ – Karine Lambert

Inhaltsbeschreibung:
Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?


Pressestimmen:
„Es gibt sie doch, die zweite große Liebe. Karine Lambert erzählt warmherzig vom großen Glück, das zu dem kommt, der es zulässt – klug, nicht kitschig.“ (PETRA)

Meine Meinung:
Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind Marguerite und Marcel. Marguerite hat vor kurzem ihren Ehemann Henri verloren, während Marcel um seine große Liebe Nora trauert, welche ebenfalls verstorben ist. Durch Zufall treffen Marguerie und Marcel aufeinander und lernen sich allmählich kennen. Dabei kommen sie sich näher und es drängt sich die Frage auf: Kann man sich in diesem Alter noch einmal verlieben?

Der Roman erzählt die wunderbare Geschichte über die Liebe im Alter und dass sie ohne weiteres möglich ist. 
Die Autorin erzählt mit einer Leichtigkeit, dass man ihr die Handlung sofort abkauft und sich gut dort hineinversetzen kann. 
Zudem sind die Kapitel recht kurz gehalten, sodass man auch gut immer mal wieder zwischendurch ein paar Seiten lesen kann, auch wenn man gerade nicht so viel Zeit hat. Das hat mir auch gut gefallen.

Den Schreibstil fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit konnte ich mich ganz gut dort hineinfinden. 
Die beiden Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch, obwohl sie beide so grundverschieden sind. 
Obwohl das Buch mit seinen 224 Seiten recht kurz ist, steckt sehr viel Inhalt darin – und auch viele Emotionen. Es hier zwar nicht – wie bei manch anderen Büchern – der Fall, dass ich Tränen vergießen musste, aber nichtsdestotrotz konne man die Gefühle der Figuren als Leser sehr gut nachempfinden.
Insgesamt ein schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle!

Ich vergebe 4 von 5 Sternen!

Hier gehts zum Buch.

Rezension: „Die Wahrheit meines Vaters“ – Jodi Picoult

Inhaltsbeschreibung:


Delia Hopkins verbrachte eine glückliche Kindheit, daran bestand bisher nie ein Zweifel. Doch als eines Tages die Polizei ein schreckliches Geheimnis über ihre Familie offenbart, holt eine Vergangenheit Delia ein, von der sie nicht einmal wusste, dass es sie gab …
Jodi Picoult erzählt die zutiefst berührende Geschichte einer Frau, und es gelingt ihr, den Wert der Erinnerung und der Liebe fühlbar zu machen.

Pressestimmen:
„Jodi Picoult lesen heißt, die Welt um sich herum vergessen. Fabelhaft eindringlich erzählt die amerikanische Bestsellerautorin von den dunklen Seiten des Lebens.“

Meine Meinung:
Der oben zitierten Pressestimme stimme ich normalerweise ohne Weiteres zu. Ich bin ein bekennender Fan von Jodi Picoult und habe schon einige Bücher von ihr gelesen. Viele davon haben mir außerordentlich gut gefallen, manche zählen sogar zu meinen Lieblingsbüchern.
Das Buch „Die Wahrheit meines Vaters“ habe ich bei meiner letzten Rebuy-Bestellung für kleines Geld erworben und seitdem stand das Buch bei mir im Bücherregal. Neulich hatte ich mal wieder Lust auf ein Buch von Jodi Picoult und so fiel meine Wahl auf dieses. Da ich, wie bereits oben erwähnt, bisher nur selten von der Autorin enttäuscht worden bin, bin ich mit recht großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Dies liegt auch daran, dass mich die Inhaltsbeschreibung sehr angesprochen hat. Ein Familiengeheimnis? Klingt spannend und auch emotional.
Leider muss ich sagen, dass die Emotionen meiner Meinung nach in dem Buch etwas zu kurz gekommen sind. Irgendwie kamen die Gefühle nie so richtig rüber, jedenfalls bei mir nicht. Sie wurden zwar beschrieben, aber ich konnte nie so richtig mitempfinden. Dies liegt vielleicht auch daran, dass ich mich nicht wirklich mit den Charakteren identifizieren konnte, da auch diese mir etwas zu unnahbar geblieben sind.
Aber auch die Spannung ließ meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Ich muss leider sagen, dass mich das Buch stellenweise sogar gelangweilt hat und ich keine Lust mehr hatte, weiterzulesen. Was schade ist, da ich sowieso über längere Zeit eine „Leseflaute“ hatte und gehofft habe, diese mit diesem zu Buch zu beenden.
Was ich jedoch gut finde, ist, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Das mag ich immer sehr gerne, da so Abwechslung in die Handlung kommt und man die Protagonisten besser kennenlernt.
Insgesamt würde ich also sagen, dass die Grundgeschichte an sich ansprechend ist, aber die Umsetzung mir persönlich diesmal leider nicht so gut gefällt. Nichtsdestotrotz kann es natürlich genug Leser geben, denen das Buch sehr zusagt. Ich für meinen Teil hoffe einfach, dass mir das nächste Buch der Autorin wieder besser gefallen wird. 

Ich vergebe 2 von 5 Sternen!