
Jodi Picoult
erzählt die zutiefst berührende Geschichte einer Frau, und es gelingt ihr, den
Wert der Erinnerung und der Liebe fühlbar zu machen.
Pressestimmen:
„Jodi
Picoult lesen heißt, die Welt um sich herum vergessen. Fabelhaft eindringlich
erzählt die amerikanische Bestsellerautorin von den dunklen Seiten des Lebens.“
Meine
Meinung:
Der oben
zitierten Pressestimme stimme ich normalerweise ohne Weiteres zu. Ich bin ein
bekennender Fan von Jodi Picoult und habe schon einige Bücher von ihr gelesen.
Viele davon haben mir außerordentlich gut gefallen, manche zählen sogar zu meinen
Lieblingsbüchern.
Das Buch „Die
Wahrheit meines Vaters“ habe ich bei meiner letzten Rebuy-Bestellung für
kleines Geld erworben und seitdem stand das Buch bei mir im Bücherregal.
Neulich hatte ich mal wieder Lust auf ein Buch von Jodi Picoult und so fiel
meine Wahl auf dieses. Da ich, wie bereits oben erwähnt, bisher nur selten von
der Autorin enttäuscht worden bin, bin ich mit recht großen Erwartungen an das
Buch herangegangen. Dies liegt auch daran, dass mich die Inhaltsbeschreibung
sehr angesprochen hat. Ein Familiengeheimnis? Klingt spannend und auch
emotional.
Leider muss
ich sagen, dass die Emotionen meiner Meinung nach in dem Buch etwas zu kurz
gekommen sind. Irgendwie kamen die Gefühle nie so richtig rüber, jedenfalls bei
mir nicht. Sie wurden zwar beschrieben, aber ich konnte nie so richtig
mitempfinden. Dies liegt vielleicht auch daran, dass ich mich nicht wirklich
mit den Charakteren identifizieren konnte, da auch diese mir etwas zu unnahbar
geblieben sind.
Aber auch
die Spannung ließ meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Ich muss leider sagen,
dass mich das Buch stellenweise sogar gelangweilt hat und ich keine Lust mehr
hatte, weiterzulesen. Was schade ist, da ich sowieso über längere Zeit eine „Leseflaute“
hatte und gehofft habe, diese mit diesem zu Buch zu beenden.
Was ich
jedoch gut finde, ist, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven erzählt
wird. Das mag ich immer sehr gerne, da so Abwechslung in die Handlung kommt und
man die Protagonisten besser kennenlernt.
Insgesamt
würde ich also sagen, dass die Grundgeschichte an sich ansprechend ist, aber
die Umsetzung mir persönlich diesmal leider nicht so gut gefällt.
Nichtsdestotrotz kann es natürlich genug Leser geben, denen das Buch sehr zusagt.
Ich für meinen Teil hoffe einfach, dass mir das nächste Buch der Autorin wieder
besser gefallen wird.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen!
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