Rubinrot – Saphirblau – Smaragdgrün
Da ich weiß, dass bereits SEHR viele diese Trilogie kennen,
wollte ich nicht jedes Buches einzeln rezensieren, aber einen kleinen
Gesamteindruck wollte ich euch dann doch geben.
Gwendolyn ist die Hauptperson der Bücher, 16 Jahre alt und lebt
mit ihrer Familie in London. Ihre Cousine Charlotte (mit der sie auch unter
einem Dach wohnt) soll das sogenannte Zeitreise-Gen haben, bis sich
herausstellt, dass eigentlich Gwendolyn es hat. Danach geht alles drunter und
drüber, denn zusammen mit Gideon de Villiers, der ebenfalls in der Zeit reisen
kann, soll sie einen wichtigen Auftrag erfüllen. Obwohl die beiden sich anfangs
nicht besonders gut verstehen und Gwen von Gideons arroganter Art genervt ist,
lernen sie sich mit der Zeit immer besser kennen und überdenken ihre Meinung
über den jeweils anderen noch einmal…
Ich fand die Bücher super! Ich mag Kerstin Giers Schreibstil
sowieso total gerne und habe bereits etliche Bücher von ihr gelesen. Allerdings
habe ich mich zunächst dagegen gesträubt, die Edelstein-Trilogie zu lesen, da
ich dachte, mit dem Fantasy-Aspekt nichts anfangen zu können, da ich Fantasy normalerweise
einfach nicht mag. Dann habe ich mich dennoch an das erste Buch herangetastet
und war sofort infiziert vom Zeitreisefieber. Schnell war klar, dass ich auch
die anderen zwei Bände lesen musste. So tauschte ich schnell mein Taschenbuch
von Rubinrot mit einer lieben LovelyBooks-Userin und legte mir den Schuber der
Edelstein-Trilogie zu.
Die Bücher sind spannend, aber dennoch witzig. Ich konnte gar
nicht mehr aufhören zu lesen. Welches der drei Bücher ich am besten finde, kann
ich gar nicht so genau sagen. Sie gehören ja alle zusammen und funktionieren
nur miteinander. Aber vor allem den letzten Teil fand ich großartig, weil es da
nochmal richtig zur Sache ging und verschiedene Details ans Licht kamen, die
dann auch noch einmal für einen Überraschungseffekt gesorgt haben.
Ich kann die Bücher wirklich allen nur ans Herz legen und ich
glaube, dass sie auch Leuten gefallen könnten, die mit Fantasy sonst nichts am
Hut haben – das sieht man ja an mir.





