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Rezension: „Schneemann“ – Jo Nesbø

Rezension: „Schneemann“ – Jo Nesbø

Ein Serienmörder tötet auf bestialische Art und Weise. Seine Opfer: junge Mütter. Auf der fieberhaften Jagd nach dem unheimlichen „Schneemann“ kämpft sich Kommissar Harry Hole durch ein Labyrinth aus Verdächtigungen und falschen Spuren. Immer neue Morde geschehen. Als Hole selbst ins Visier des Killers gerät, entwickelt sich ein gnadenloses Duell.

Der „Schneemann“ ist für mich mein zweites Buch von Jo Nesbo. Vor gar nicht so langer Zeit habe ich bereits das Buch „Der Sohn“ gelesen, welches mich zwar nicht begeistern, aber letztlich doch überzeugen konnte.
Der Einstieg fiel mir beim „Schneemann“ nicht ganz leicht. Ich konnte mich anfangs nicht wirklich mit dem Kommissar Harry Hole identifizieren: ein alkoholkranker, sich über Vorschriften hinwegsetzender, in Beziehungsschwierigkeiten steckender Ermittler. Nach und nach lernte man ihn jedoch viel besser kennen und so fiel es mir auch leichter, mit ihm zu sympathisieren. Wenn man jedoch die ersten sechs Bände der Harry Hole-Reihe kennt, hat man dieses Problem eventuell nicht.

Die Handlung an sich ist sehr vielschichtig: bei den Opfern wird jedes Mal ein Schneemann hinterlassen. Aber was haben die Ermordeten gemeinsam? Es sind alles junge Frauen, die in einer Beziehung stecken und mindestens ein Kind haben. Nach und nach werden weitere Zusammenhänge aufgedeckt, die die Sache noch spannender machen.

Schließlich war ich richtig in der Geschichte drin und habe mitgerätselt, wer der Schneemann ist. Öfter als nur einmal wird man auf falsche Fährten gelockt. Diese Drehungen und Wendungen sorgen dafür, dass es bis zum Ende spannend und interessant bleibt. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Alles in allem ist der „Schneemann“ meiner Meinung nach ein sehr gelungener Krimi, den ich gerne weiterempfehle.
Für den für mich nicht ganz so einfachen Einstieg ziehe ich einen Punkt ab und vergebe 4 von 5 Punkten.



Gemeinsam lesen #13

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam, immer abwechselnd bei Weltenwanderer oder Schlunzen-Bücher.

 
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade „Schneemann“ von Jo Nesbo und bin auf S.78

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Das ist es ja eben“, sagte Harry.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Darum gehts: Ein Serienmörder tötet auf bestialische Art und Weise junge Mütter. Auf der Jagd nach dem unheimlichen „Schneemann“ kämpft sich Kommissar Harry Hole durch ein Labyrinth aus Verdächtigungen und falschen Spuren. Immer neue Morde geschehen und schließlich gerät Hole selbst ins Visier des Mörders...

Bisher bin ich noch nicht so weit gekommen, deshalb wage ich noch nicht allzu viel von meinen Eindrücken zu berichten. Dies ist jedenfalls nach „Der Sohn“ mein zweites Buch von Jo Nesbo, aber für mich das erste aus der Harry Hole-Reihe. Generell handelt es sich allerdings um Band 7 aus dieser Reihe, ich hab also einfach mal mittendrin angefangen, aber was solls :D

4. Schreibt ihr euch gerne Zitate aus Büchern ab? Sammelt ihr sie und habt ihr vielleicht sogar ein Lieblingszitat?
Interessante Frage, auf die ich leider eine langweilige Antwort habe. Denn nein, ich schreibe nie Zitate aus Büchern ab... Ich mag es nicht, im Buch selbst was zu unterstreichen und ich hab halt auch nicht immer einen Zettel und einen Stift neben mir liegen.   

Wölkchens Freitags Fragen #6

Da ich gestern leider nicht mehr dazu gekommen bin, die Freitagsfragen von Wölkchen zu beantworten, hole ich das heute nach.


Bücher-Frage:
Welche 3 Bücher aus deinem Lieblingsgenre sollte man deiner Meinung nach unbedingt gelesen haben?
Zu meinem Lieblingsgenre zählen, wie ihr vielleicht wisst, Krimis und Thriller. Diese drei Bücher kann ich euch uneingeschränkt weiterempfehlen:
- Passagier 23 von Sebastian Fitzek
- Der Scherbensammler von Monika Feth
- Schneewittchen muss sterben von Nele Neuhaus


Private Frage:
Welche 3 Personen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Nur 3 Personen? Wie soll ich mich da entscheiden? Ich will mindestens fünf mitnehmen! Nämlich meinen Freund, meine Eltern und meine Brüder.


Rezension: „Asphalt. Ein Fall für Julia Wagner“ – Axel Hollmann

Rezension: „Asphalt. Ein Fall für Julia Wagner“ –Axel Hollmann
Julia Wagner, die früher mal beim LKA gearbeitet hat, schlägt sich nun als Foto-Reporterin durch. Als Frank, ihr Ex-Freund und –Kollege, wieder auftaucht, wird ihr klar, dass das nicht gut gehen kann. Kurz darauf steckt sie mitten im Schlamassel und eine Motorradgang und die Polizei sind ihr auf den Fersen.

Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen und man war schnell in der Story drin. Leider konnte mich die Geschichte irgendwann nicht mehr packen. Obwohl es eigentlich viel Action und viel Handlung gab, hat mich das Buch irgendwann eher gelangweilt, als dass ich es spannend fand.

Dazu trägt auch die Hauptfigur Julia Wagner bei. Sie hat vor Jahren ihren Job als Kriminalkommissarin aufgegeben, nur weil sie eine Affäre mit Frank hatte. Stattdessen zieht sie es vor, als Fotojournalistin zu arbeiten und ständig mit der Angst zu leben, auf der Straße zu landen, weil sie irgendwann ihre Miete nicht mehr zahlen kann. Sie trifft fragwürdige Entscheidungen, sodass ich mich wirklich NULL mit ihr identifizieren konnte. Mir war sie nur noch unsympathisch. Obwohl Frank ihr immer wieder was anderes vorgaukelt, nimmt sie ihm ständig ein neues Versprechen ab und vertraut ihm. Auch da musste ich den Kopf drüber schütteln.
Außerdem trennt sie sich am Anfang des Buches von ihrem Freund Jonathan, mit dem sie ein halbes Jahr zusammen war. Jonathan taucht jedoch im gesamten Buch kein einziges Mal erneut auf, nicht mal in Julias Gedanken. Da frage ich mich: Warum wird er dann überhaupt in die Geschichte eingeführt? Wo ist der Sinn?

Was ich positiv nennen muss, ist der Schreibstil. Er ist durchgehend flott und flüssig, sodass man nirgends holprige Sätze o.ä. findet.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen. Ich vergebe 2 von 5 Punkten.

Rezension: Hosianna!

Rezension: Hosianna! von Johanna Alba und Jan Chorin
Rom in der Weihnachtszeit! Papst Petrus II würde sich gerne auf das Fest vorbereiten und baut auch schon fleißig seine Krippe auf. Seine Vorbereitungen werden jedoch jäh unterbochen als seine Schwestern Marta und Maria bei ihm im Vatikan einziehen, da sie in dem Palazzo, den sie bewohnen, ein Verbrechen vermuten. Ihr Mitbewohner Juan, ein junger spanischer Priester ist unter mysteriösen Umständen verschwunden.
Petrus, der die Polizei außen vor lassen will, beginnt seine Ermittlungen…

Meine Meinung:
Ein humorvoller Krimi mit einem volksnahen Papst zur Adventszeit in der schönen Stadt Rom!


Ich hatte zunächst Probleme, den Papst in diesem Buch ernst zu nehmen. Er liebt Fußball, trinkt heimlich Bier und scheint sich somit wie ein ganz normaler Mann zu verhalten.
Seine Schwestern Marta und Maria treten nur im Doppelpack auf, ergänzen sich in ihren Dialogen gegenseitig und lieben nichts mehr als zu backen. Dann ist da noch die Haushälterin Immaculata, die mit den Schwestern des Papstes so gar nicht klar kommt und auch das heimliche Biertrinken des Papstes missbilligt. Dennoch sorgten ihre Aussagen bei mir immer mal wieder zum Schmunzeln. Dann sind da noch die Pressesprecherin des Papstes, Giulia, und der Pater Francesco, der innerlich mit dem Zölibat hadert. Bei diesem Thema hätte ich mir gewünscht, dass es noch tiefgründiger behandelt worden wäre.

Der Fall Juan reicht von der historischen Familie Borgia bis hin zu Immobiliengeschäften, bei denen es nicht mit rechten Dingen zugeht, in der Gegenwart – es sind also viele verschiedene Themen dabei.
Nicht vergessen darf man außerdem den Kater Monsignore, der in so mancher kniffliger Situation eine wichtige Rolle spielt.
Ich hatte mir von dem Buch anhand des Covers ein wenig mehr versprochen – aber vielleicht war es auch einfach nicht zu 100% mein Humor, da kann man ja nichts machen. Die Personen wirkten auf mich einfach ein wenig überspitzt. Dennoch war das Buch unterhaltsam, leicht zu lesen und hat mich noch ein wenig mehr in Weihnachtsstimmung versetzt.

Ich vergebe 3 von 5 Punkten.

Rezension: Der Sohn


Rezension: „Der Sohn“ – Jo Nesbo
Sonny Lofthus bricht aus dem Hochsicherheitsgefängnis Staten in Oslo aus. Sein Vater Ab nahm sich vor Jahren das Leben. Dieser war Polizist und gestand kurz vor seinem Selbstmord, dass er korrupt gewesen war. Als Sonny dies erfahren hat, wurde er kriminell.
Nun hört er von einem Mitgefangenen, dass alles ganz anders gewesen ist. Er flieht und will Rache an den Verantwortlichen nehmen.

Obwohl es mein erstes Buch von Jo Nesbo war, hatte ich relativ hohe Erwartungen an das Buch, da ich schon einiges gutes darüber gehört hatte.
Die Grundidee finde ich auch sehr gut und zunächst fand ich die Geschichte auch äußerst spannend. Man kommt trotz der vielen Charaktere relativ gut in die Handlung rein. Die Figuren sind vielschichtig und man erfährt durch ihre Handlungen viel von ihrem Wesen. Sonny mochte ich eigentlich das ganze Buch über sehr gerne, obwohl er natürlich ein sehr ambivalenter Charakter ist.
Den Kommissar Simon Kefas mochte ich anfangs auch, das hat sich jedoch aus verschiedenen Gründen geändert und er wurde für mich mehr und mehr zum Unsympath.
Insgesamt gibt es viele verschiedene Handlungsstränge und Perspektivwechsel, was die Handlung sehr abwechslungsreich macht. Am Ende vereinen sich die verschiedenen Stränge zu einem und es gibt einen überraschenden Schluss.
Leider fand ich das Buch nicht wirklich spannend. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann, was ich sonst bei guten Krimis empfinde. Ich hatte eher das Gefühl, dass die Geschichte so vor sich hin plätschert und am Ende versucht wurde, nochmal alles rauszuholen. Dennoch war die Handlung in sich stimmig und gut lesbar.

Bewertung:
4 von 5 Punkten!

(Das sind gutgemeinte 4 Punkte, habe lange überlegt ob ich 3 oder 4 vergeben soll :D)


 

Gemeinsam lesen #7

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam, immer abwechselnd bei Weltenwanderer oder Schlunzen-Bücher.

Die Fragen:
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Da ich am Wochenende nur unterwegs war und somit nicht viel Zeit zum lesen hatte, lese ich immer noch "Der Sohn" von Jo Nesbo und bin mittlerweile auf S.397.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Regen hämmerte gegen die Windschutzscheibe, als Simon den Zündschlüssel abzog und vom Parkplatz zum Eingang des Krankenhauses sputen wollte.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Es ist auf jeden Fall schon einiges passiert, somit fehlt es nicht an Spannung. Manche Beschreibungen empfinde ich als etwas brutal, aber eigentlich stört mich das nicht. :D Manche Passagen interessieren mich weniger als andere, sodass ich diese als etwas langatmig empfinde aber insgesamt ist die Handlung spannend und abwechslungsreich.
 
4. Aus welcher Perspektive ist dein aktuelles Buch geschrieben? Bevorzugst du sie beim Lesen oder ist es dir egal? (Auktorial, Personal oder Ich-Perspektive)
Das Buch ist in der Er-/Sie-Form geschrieben und die Perspektiven wechseln immer wieder. Also einmal wird aus der Sicht des Kommissars erzählt, dann aus der Sicht des Sohns, dann aus der Sicht des Jungen Markus und so weiter...es wechselt sehr oft. 
Das Erzählverhalten ist personal. Wenn also aus der Perspektive des Kommissars geschrieben wird, erfährt der Leser auch nur die Gedanken und Gefühle dieser Person. 
Dadurch, dass die Perspektive so oft wechselt, erfährt man daher recht viele Gedanken und Gefühle, was mir sehr gut gefällt. 
Generell ist es mir aber eigentlich egal, in welcher Erzählform und -perspektive ein Buch geschrieben ist, solange es stimmig ist und zur Geschichte passt.

Gemeinsam lesen #6

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam, immer abwechselnd bei Weltenwanderer oder Schlunzen-Bücher.


Die Fragen:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? Ich lese gerade „Der Sohn“ von Jo Nesbo und bin auf S.28 / 521.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Per Vollan ging durch den Park am Alexander Kiellands plass.


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Also ich habe eben erst mit dem Buch angefangen und bin daher noch nicht weit gekommen. Es handelt sich um einen norwegischen Kriminalroman und für mich ist es das erste Buch von Jo Nesbo, das ich lese.
Daher würde mich interessieren, ob ihr schonmal ein Buch von ihm gelesen habt und wenn ja, welches?  

4. Am Wochenende ist der erste Advent! Worauf freut ihr euch in der Adventszeit besonders? Weihnachtliche Bücher, Blogger-Adventskalender oder gibt es noch andere buchige Themen die euch in dieser Zeit ganz besonders freuen?
Ich freue mich vor allem darauf, Weihnachtsmärkte zu besuchen, heißen Kakao zu trinken, Kerzen anzuzünden, Schlittschuhlaufen zu gehen, Spekulatius zu essen und Weihnachtsgebäck zu backen...
 
Was auch tolll ist: sich abends bei gemütlichem Licht in eine Decke einzukuscheln und ein gutes Buch zu lesen. Das muss gar nicht unbedingt ein Weihnachtsbuch sein, ist aber natürlich besonders schön zu dieser Jahreszeit.
 
Auf Adventskalender o.ä. freue ich mich natürlich auch. :) 

Rezension: Das Schicksal der Brüder

Guten morgen,
gestern habe ich "Das Schicksal der Brüder" zuende gelesen, daher folgt nun die Rezension.


Rezension „Das Schicksal der Brüder“ – Katharina Schuster

Darum geht es:
Sarah Lehnberg und Constantin Brenner ermitteln in einem Mordfall, der die Kommissarin persönlich betrifft. Die längst verdrängte Vergangenheit konfrontiert sie mit ihrer Geschichte und dem Schicksal der Brüder. Auf der Suche nach dem Tatmotiv und den Zusammenhängen ermitteln die Kommissare in einem zunächst undurchschaubaren wie todsicheren System krimineller Energie.

Das finde ich gut:
Zunächst fand ich die Handlung richtig gut, die Idee, die dahinter steckt, hat auf jeden Fall Potential. Auch die Kommissarin war mir sympathisch. Außerdem fand ich es gut, dass bis zum Schluss offen gehalten wurde, wer der Mörder ist, sodass man als Leser noch mitdenken konnte.

Das finde ich nicht so gut:
Obwohl ich anfangs wirklich positiv eingestimmt war, muss ich sagen, dass ich letztendlich nicht wirklich überzeugt wurde. Die Charaktere blieben meiner Meinung nach viel zu flach, sodass ich mich mit keinem von ihnen identifizieren konnte. Ich denke, wenn man sie weiter ausgebaut hätte, wäre das durchaus möglich gewesen, aber so konnten sie mich nicht wirklich erreichen. Darüber hinaus hat mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen. Überwiegend kurze, einfache Sätze, die einfach aneinander gereiht wurden. Mich hat dies nicht überzeugt. Auch der Schluss hat mir nicht gefallen, da dann plötzlich zu viel auf einmal kam, wie ich finde, sodass das Ende ziemlich unglaubwürdig und konstruiert wirkte.

Fazit:
Leider überwiegen die negativen Aspekte die positiven, sodass meine Rezension nicht allzu gut ausfällt. Ich habe bei amazon jedoch schon sehr viele positive Bewertungen gelesen, da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.

Bewertung:
2 von 5 Punkten!

 
Kennt jemand von euch das Buch? Wenn ja, wie fandet ihr es?